18. Internationales Endoskopie Symposium Düsseldorf
Moderne Endoskopie spielt zentrale Rolle in individualisierter Patientenversorgung

Bereits zum 18. Mal findet vom 11. bis 13. Februar 2016 im Maritim Hotel in Düsseldorf das Internationale Endoskopie Symposium statt. Rund 1.600 Teilnehmer werden zu der Fortbildungsveranstaltung für Ärzte und Assistenzpersonal erwartet. International renommierte Experten vermitteln den Kongressbesuchern in Live-Demonstrationen neueste endoskopische Techniken. Alle Eingriffe werden vom Evangelischen Krankenhaus Düsseldorf (EVK) in optimaler Bild- und Tonqualität live in das Auditorium des Hotels übertragen. Dabei stehen sowohl Diagnostik als auch Therapie von gastrointestinalen und biliopankreatischen Erkrankungen im Vordergrund. Im Vorfeld des Kongresses lud Tagungsleiter und Chefarzt der Medizinischen Klinik des EVK, Prof. Dr. Horst Neuhaus, zu einem Pressegespräch und präsentierte zudem eine Innovation: Ein neuartiges flexibles Endoskop zur Untersuchung des Dünndarms.

Bisher ist die endoskopische Behandlung des Dünndarms aufgrund seiner Länge und seines schlingenartigen Verlaufes eine Herausforderung. Mit dem heute vorgestellten neuen motorisierten Spiralendoskop können nun auch tief gelegene Teile des Dünndarms erreicht und erkrankte Teile des bis zu sechs Meter langen Organs schonend und effektiv behandelt werden. Tagungsleiter Prof. Dr. Neuhaus ist einer der wenigen Experten weltweit, der seit jüngstem diese neuartige Methode bei speziellen Erkrankungen des Dünndarms im Rahmen einer Studie anbietet.

Gemeinsam mit seinem amerikanischen Kollegen Prof. Dr. Robert Hawes (Florida Hospital Orlando) stellte Neuhaus den Journalisten eine Patientin vor, die beide Professoren während der Fortbildungsveranstaltung mit dem neuen Spiralendoskop behandeln werden. Hawes gilt als einer der weltweit erfahrensten Experten für endoskopisch therapeutische Eingriffe des Dünndarms, der Gallenwege und der Bauchspeicheldrüse.

Oberarzt und Ärztlicher Leiter der Endoskopie des EVK, Dr. Torsten Beyna, wies in seinem Vortrag zudem darauf hin, dass verbesserte diagnostische und interventionelle Endoskopiesysteme, wie die motorisierte Spiralenteroskopie, bei Patienten mit gastrointestinalen Erkrankungen immer mehr zur Alternative zu chirurgischen Eingriffen werden und betonte, dass Olympus allem Anschein nach ein großer Schritt in Richtung einer Revolution der Diagnostik und Therapie von Dünndarmerkrankungen gelungen sei.

Vorgestellt wurde auch der umgebaute Untersuchungsraum in der Endoskopie-Abteilung des EVK, der markant blaue Glaswände mit einem einzigartigen Beleuchtungskonzept aufweist. Das innovative Raum-/Lichtkonzept verbessert die ergonomischen Arbeitsbedingungen und trägt zu einer stressfreien Untersuchung unter einwandfreien hygienischen Bedingungen bei. Denn Licht und warme Töne fördern die Konzentration, schaffen eine angenehme Arbeitsatmosphäre und steigern nicht nur die Mitarbeiterzufriedenheit. Auch die Reaktion der Patienten auf das Lichtkonzept ist durchweg positiv. So kann beispielsweise die Beleuchtung des Raumes individuell an die Lieblingsfarbe des Patienten angepasst werden. Mit langjähriger Kompetenz und Erfahrung im Bereich Endoskopie bietet Olympus viel mehr als nur die weltweit anerkannten bildgebenden Systeme. Auch die Neugestaltungen von vollständigen Endoskopie-Einheiten oder die Umgestaltung gehören zum Portfolio des Unternehmens.

Olympus ist Partner des 18. Internationalen Endoskopie Symposiums Düsseldorf, das als eine der größten und bedeutendsten Fortbildungsveranstaltungen in der Gastroenterologie und Endoskopie gilt. Der Kongress richtet sich insbesondere an Gastroenterologen, Onkologen, Internisten, Chirurgen, interventionelle Radiologen sowie Pflege- und Assistenzpersonal.

Quelle: Pressegespräch anlässlich des 18. Internationalen Endoskopie Symposiums in Düsseldorf

Februar 2016

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