Forschungsstipendium zur Männergesundheit von Bayer Vital und der Deutschen Gesellschaft für Andrologie


Pharmaunternehmen Bayer Vital und die Deutsche Gesellschaft für Andrologie (DGA) ein Forschungsstipendium in Höhe von 10.000 Euro vergeben. Damit sollen junge Forscherinnen und Forscher unterstützt werden, die sich mit Projekten zum Thema Männergesundheit beschäftigen. In diesem Jahr geht die Förderung an Dr. Thomas Greither vom Zentrum für Reproduktionsmedizin und Andrologie des Universitätsklinikums Halle (Saale) für eine Untersuchung des Zusammenhang zwischen Altershypogonadismus, der Ausbildung eines metabolischen Syndroms und dessen Folgeerkrankungen. Dr. Monika Hermanns, Klinische Projektleiterin bei Bayer Vital, übergab den Preis am 30. Oktober 2010 auf der DGA-Jahrestagung in Hamburg.

Forschungsstipendium zur Männergesundheit von Bayer Vital und der Deutschen Gesellschaft für Andrologie (DGA) V.l.n.r.: Professor Dr. Stefan Schlatt (DGA), Preisträger Dr. Thomas Greither, Dr. Monika Hermanns (Bayer Vital)

"Mit diesem Forschungsprojekt könnte eine Brücke geschlagen werden von grundlagen-betonten in-vitro-Untersuchungen zur klinischen Praxis", erläutert Hermanns die Prämierung. "Dies ist insbesondere im Hinblick auf die Zunahme des Anteils an übergewichtigen Männern in Industriegesellschaften und der Alterung unserer Gesellschaft relevant." Bayer Vital engagiert sich seit Jahren für die Männergesundheit und fördert mit diesem Preis insbesondere Projekte junger Forscherinnen und Forscher.

Dr. Thomas Greither, der diesjährige Preisträger, untersucht den Zusammenhang zwischen Altershypogonadismus, der Ausbildung eines metabolischen Syndroms und dessen Folgeerkrankungen wie Typ-2-Diabetes und kardiovaskuläre Erkrankungen. Seiner These nach ist ein Absinken des Testosteron-Spiegels ursächlich für eine verstärkte Entstehung von Fettzellen im Bereich des Weichteilgewebes (Adipogenese der viszeralen mesenchymalen Vorläuferzellen) und den damit verbundenen beschriebenen Folgeerkrankungen. Eine entscheidende Rolle bei der Differenzierung der Zellen des Fettgewebes (Adipozytendifferenzierung) spielen die microRNAs, so seine Hypothese. Ziel der Untersuchung ist hierbei die Beschreibung eines potenziellen Signalweges, der die negativen Folgeerscheinungen des Altershypogonadismus kausal beeinflusst.

Quelle: Bayer Vital GmbH, Leverkusen

November 2010

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