2. Androgenrezeptor-Meeting
Uro-onkologische Grundlagenforschung zum 2. Mal in einem interdisziplinären Format diskutiert


Zum zweiten Mal fand am 17. April 2015 das interdisziplinäre Androgenrezeptor-Meeting in Notzing bei München statt. Ziel dieses vom Münchener Unternehmen Astellas Pharma organisierten Expertentreffens war es, anerkannte Vertreter aus Klinik und Labor an einen Tisch zu bringen, um über die aktuelle uro-onkologische Grundlagenforschung auf dem Gebiet des Androgenrezeptors zu diskutieren. Der Androgenrezeptor spielt für das Prostatakarzinom eine zentrale Rolle, denn er ist nicht nur für das Fortschreiten der Erkrankung, sondern auch für deren Behandlung von essentieller Bedeutung.

Im Fokus der zweiten interdisziplinären Androgenrezeptor-Gesprächsrunde deutscher und österreichischer Fachvertreter aus Urologie, Pathologie und Molekulargenetik/Molekularbiologie stand die Diskussion über molekulare Mechanismen, die für den Progress des Prostatakarzinoms eine Rolle spielen könnten.

Der Vorsitzende des Expertentreffens, Prof. Dr. Glen Kristiansen vom Uniklinikum Bonn, sieht in dem neuen Veranstaltungsformat einen wichtigen Schritt zur besseren Vernetzung der einzelnen Fachdisziplinen, die sich mit der Erforschung und Therapie des Prostatakarzinoms befassen: „Der direkte Austausch mit den Kollegen über neueste Forschungserkenntnisse schafft ein umfassenderes Basiswissen, das wichtig ist für das Verständnis dieser Krebserkrankung und somit für die aktuellen und zukünftigen Behandlungsoptionen des Prostatakarzinoms.“ Kristiansen ergänzt: „Insbesondere mit voranschreitendem Wissen um die Bedeutung des Androgenrezeptors sowie seiner Veränderungen bei Patienten mit Prostatakarzinom rücken gut verträgliche, zielgerichtete und eventuell sogar patientenindividuelle Behandlungskonzepte in greifbare Nähe.“

Das Androgenrezeptor-Meeting findet jährlich statt und nimmt somit einen festen Platz im wissenschaftlichen Veranstaltungskalender ein.

Quelle: Astellas Pharma GmbH

April 2015

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